Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,


das Gesetzesdekret Nr. 73 vom 07.06.2017, umgewandelt mit Gesetz Nr. 119 vom 31.07.2017 sieht vor,
dass private und öffentliche Kleinkindbetreuungsdienste, Kindergärten, Grund-, Mittel- und Oberschulen,
Landesberufsschulen und private gleichgestellte und nicht gleichgestellte Schulen bei der Einschreibung der
Minderjährigen im Alter bis 16 Jahren von Eltern bzw. Erziehungsberechtigten einen Nachweis über die
Erfüllung der Impfpflicht bzw. Bestätigung einer Impfbefreiung verlangen müssen.


Das Gesetzesdekret sieht lt. Art. 1, Absatz 1 und 1-bis folgende 10 Pflichtimpfungen vor:
Impfung gegen:
· Kinderlähmung
· Diphtherie
· Tetanus
· Hepatitis B
· Keuchhusten
· Hib
· Masern
· Röteln
· Mumps
· Windpocken (Jahrgang 2017)


Eine Pflichtschule, wie unsere Schule, muss die Erfüllung der Impfpflicht kontrollieren und, um Ihnen
Verwaltungsstrafen zu vermeiden, dem Sanitätsbetrieb mitteilen.
Bitte übermitteln Sie deshalb bis 31. Oktober 2017 der Schule die Bescheinigung der „Dokumentation
des Impfstatus“ des Sanitätsbetriebes.
Sollte es aus organisatorischen Gründen nicht möglich sein diese vorzulegen, haben Sie auch die
Möglichkeit der Schule bis 31. Oktober 2017 eine Ersatzerklärung zur Impfsituation vorzulegen. Für
diesen Zweck finden Sie in der Anlage eine Vorlage. Wurde eine Ersatzerklärung abgegeben, müssen Sie
bis zum 10. März 2018 einen entsprechenden Nachweis über die Impfsituation nachzureichen.
In diesem Zusammenhang mache ich darauf aufmerksam, dass Schulen grundsätzlich befugt sind, Daten
über die Impfsituation der Schüle/rinnen zu verarbeiten. Da es sich im gegebenen Fall u. a. auch um
sensible Daten handelt werden die im Datenschutzkodex verankerten Grundsätze zu berücksichtigt.

Mit freundlichen Grüßen

Der Direktor
Dr. Werner J. Mair

Anlage
Ersatzerklärung zur Impfsituation

Datenschutzbestimmung