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Unter diesem Motto stand am 14. Juni an der WFO „Franz Kafka“ Meran das große Schulfest der Nachhaltigkeit. Drei Themen standen dabei im Vordergrund: Lebensmittelverschwendung, nachhaltige Lebensmittel und Müllvermeidung. Die Tische quollen über von kreativen Speisen und Getränken, die von sieben Klassen in Eigenregie vorbereitet worden waren, und zwar auf der Basis von „geretteten“ Lebensmitteln aus heimischen Geschäften, Produktionsbetrieben und privaten Haushalten, die anderen erfüllten die Kriterien von biologischen, lokalen bzw. regionalen Produkten.

Natürlich gab es auch keine Wegwerfteller oder -behälter und jeder nahm seinen Getränkebecher von zu Hause mit. Neben dem leiblichen Wohl stand das Thema Nachhaltigkeit auch in Ansprachen und Schülerberichten im Zentrum: Der Direktor Franz Hilpold legte eindringlich die Aktualität und Relevanz der Thematik für eine moderne Wirtschaftsfachschule dar: Neben dem soliden fachlichen Rüstzeug für die Berufs- und Arbeitswelt wolle die Schule den jungen Leuten attraktive neue Perspektiven und Handlungsspielräume in Wirtschaft und Gesellschaft ermöglichen. Neben dem erreichten Zertifikat als erste Entrepreneurship-Schule Südtirols stellt die Erziehung zu Nachhaltigkeit und Gemeinwohlökonomie ein neues Zentrum des WFO-Schulprogramms dar.

Von den diversen Projekten und Initiativen des heurigen Schuljahres wurde in Form von kurzen Lehrer- und Schülerbeiträgen berichtet, von besonderer Wichtigkeit war der Rapport zu Strom-und Papierverbrauch, Mülltrennung und –vermeidung sowie nachhaltige Jause an der WFO. Daneben bot ein Musik-Workshop Schülern wie Lehrern die Gelegenheit, miteinander auf selbst gebauten Instrumenten aus Natur- und Recyclingmaterial zu musizieren und der Instrumentenkünstler Markus Gasser untermalte effektvoll mit seinem Didgeridoo eine Lesung nachhaltiger Poesie durch Mirko Bailetti. Besonders beeindruckten freilich John Smith und Dickson Kingsley Ohlengbomwan von der Rapper-Band U3 aus dem Asylantenzentrum von Prissian, die mit ihren Songs die Botschaft schwungvoll unterstützten: „Be the Change!“