Sommeröffnungszeiten - Sekretariat

MO, DI, MI, FR: 10.00 bis 12.00 Uhr
DO: 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr

Lehrausgänge und Lehrfahrten

Neben dem Maiausflug unternehmen unsere Schülerinnen und Schüler viel außerhalb der Klassenzimmer, um die erarbeiteten theoretischen Kenntnisse zu vertiefen. Besonders am Herzen liegen uns die Betriebserkundungen, welche in jeder Schulstufe stattfinden.

In der 3. Klasse führt eine Kulturreise die Schülerinnen und Schüler nach Wien.

In der 4. Klasse können die Jugendlichen zwischen einem zweiwöchigen Schüleraustausch und Arbeitspraktikum in eine italienischen Stadt wählen. Sie können sich auch dafür entscheiden, in einem heimischen Betrieb ein Praktikum zu absolvieren.

In der 5. Klasse besteht die Wahl zwischen einem zweiwöchigen Arbeitspraktikum in England und einem Praktikum in einem heimischen Betrieb.

Danach freuen sich unsere Schülerinnen und Schüler ganz besonders auf ihre Maturareise.

 

Am Dienstag, den 10. Dezember unternahmen die Klassen 5A und 5B einen eintägigen Lehrausflug zum Konzentrationslager in Dachau. Nach einer etwa vierstündigen Busfahrt und einem kurzen Mittagessen vor Ort konnte die Führung um 13.30 schließlich beginnen.

Weiterlesen: Lehrfahrt in die KZ-Gedenkstätte Dachau

Wir erhielten von der aus Armenien stammenden Referentin viele interessante Informationen und durch persönliche Berichte über verschiedenen Schicksale gewann die Führung an Authentizität.

Das Konzentrationslager in Dachau wurde am 22. März 1933 für politische Gefangene eröffnet. Schon zwei Jahre später wurde es ebenfalls für neue Häftlingsgruppen wir zum Beispiel Zeugen Jehovas, Homosexuelle und Emigranten genutzt. Im Jahre 1937 wurde die Kapazität des Lagers erweitert, sodass ein Jahr später bereits über 11.000 deutsche und österreichische Juden eingeliefert werden konnten. Sehr viele Menschen sterben im weiteren Verlauf bis 1945 an den Folgen der Unterernährung und Erschöpfung aufgrund der harten Zwangsarbeit. Schwere Strafen wie etwa Prügel oder Pfahlhängen drohte denen, die den Nazi-Kommandaturen nicht gehorchten. Arbeitsunfähige Gefangene wurden in eigens eingerichtete Außenlager gebracht, wobei es sich sehr oft um spezielle Tötungsanstalten handelte. Die Toten wurden in den Krematorien direkt im Lager verbrannt. Trotz eigens errichteter Gaskammer wurde laut KZ-Angaben in Dachau niemand vergast. Wer all diese Qualen und auch den ständig lauernden Erfrierungstod trotzte, wurde schließlich am 29. April 1945 durch Truppen der US-Armee befreit.

Heute besteht im Lager keine originale Baracke der ehemals 34 mehr, da diese nach der Befreiung aus hygienischen Gründen abgerissen wurden. Zwei der Häftlingsschlafräume wurden zur Besichtigung nachgebaut. Eine Baracke bot anfangs Platz für 52 Gefangene, musst bis zum Ende des 2. Weltkrieges jedoch aufgrund der Überfüllung aller Lager Unterschlupf für bis zu 400 Häftlingen bieten. Das ehemalige Wirtschaftsgebäude, des Schubraum und das Häftlingsbad wurden zu einem Museum umgebaut, in welchem man die verschiedenen Stationen der Einlieferung genauestens erkennen und nachempfinden kann. Erschreckend waren die Berichte über die verschiedenen Foltermethoden der Nazis gegenüber den Häftlingen, z.B. 0,8 x 0,8m kleinen Stehzellen. Am meisten beeindruckt hat uns der Krematoriumsbereich, der außerhalb der Lagers lag und welches durch Mauern mit Stromdraht, Stacheldraht, Wasserwallen und Wachtürmen mit schwerem Geschütz sehr gut überwacht wurde.

Der Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau war sehr lehrreich, da er gezeigt hat, was sich in der Vergangenheit in Nazi-Deutschland abspielte. Durch den Besuch konnte man mit eigenen Augen erkennen, zu welchen Gräueltaten die Menschen überhaupt fähig sind und was andere Menschen ertragen müssen um zu überleben, sehr oft auch ohne Erfolg. Am meisten fasziniert hat uns der Eingang des Lagers. Das Eingangstor aus Stahl beinhaltete die Innschrift „Arbeit macht frei“. Diesen Spruch bekamen alle Häftlinge mindestens einmal bei der Deportation zu Augen. Da es sich dabei natürlich um Demütigung und Spott handelte, war sicher allen klar.

Weiterlesen: Imprenditori per un giorno…..Report visita aziendale presso “Officina della cialda”

Venerdì 4 maggio alle ore 8:00 noi, insieme alla nostra classe, la 2B, accompagnati dalla professoressa di Italiano Barbara Occhinero, abbiamo visitato l’azienda “Officina della cialda”, che ha sede nella galleria Ariston di Merano e si inserisce nell’ambito del progetto interdisciplinare “Imprenditori per un giorno”, ideato e sviluppato in classe nelle ore di Italiano L2.

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Weiterlesen: Teil 4 von „Arbeit macht Sinn“: Systems an der WFO

Herr Gustav Rechenmacher, der Geschäftsführer von Systems, besuchte uns, die Klasse 3BP, im Rahmen der KVW-Vorträge am 9. Mai 2018. Er erzählte uns von seinem Unternehmen und dessen Aufbau. Er berichtete auch von seinem persönlichen und beruflichen Werdegang und wie er Systems zu dem machte, was es heute ist. Wie wir so besuchte auch Herr Rechenmacher eine Handelsoberschule, was ein großer Vorteil im späteren Berufsleben war, denn er konnte somit viel selbst im Unternehmen erledigen.

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Weiterlesen: Betriebsbesichtigung in der Meraner Mühle

Am 14. Mai 2018 besuchte die Klasse 3BP die Meraner Mühle in der Industriezone von Lana.

Die Führung startete im neu eröffneten Farinarium, wo uns Herr Markus Holzner allgemeine Informationen zum Unternehmen und einen detaillierten Überblick über die Produktpalette des Betriebes gab. Die Meraner Mühle glänzt vor allem durch die große Auswahl an verschiedenen Getreidesorten und die einzigartigen, auf den Kunden zugeschnittenen, Mehl- und Backmischungen. Außerdem ist die Mühle im Bereich des glutenfreien und allergenfreien Mehls führend in Südtirol. Im mikrobiologischen Labor konnten wir einige Instrumente und Prozesse zur Qualitätssicherung der Produkte kennenlernen. Auch den vollautomatisierten Produktionsprozess des Siebens und Mahlens konnten wir im sechsstöckigen Gebäude besichtigen. Insgesamt war dieser Ausflug sehr interessant, beeindruckend und auch überraschend.

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