Lehrausgänge und Lehrfahrten

Neben dem Maiausflug unternehmen unsere Schülerinnen und Schüler viel außerhalb der Klassenzimmer, um die erarbeiteten theoretischen Kenntnisse zu vertiefen. Besonders am Herzen liegen uns die Betriebserkundungen, welche in jeder Schulstufe stattfinden.

In der 3. Klasse führt eine Kulturreise die Schülerinnen und Schüler nach Wien.

In der 4. Klasse können die Jugendlichen zwischen einem zweiwöchigen Arbeitspraktikum in Enlgand oder einer Sprachreise in eine italienischen Stadt wählen. Sie können sich auch dafür entscheiden, in einem heimischen Betrieb ein Praktikum zu absolvieren.

Nach einem weiteren Betriebspraktikum zu Beginn der 5. Klasse freuen sich unsere Schülerinnen und Schüler ganz besonders auf ihre Maturareise.

 

Weiterlesen: Lehrausgang in das Unternehmen Calzedonia

 

Am 10. Jänner hat unsere Klasse 1B das Unternehmen Calzedonia in Meran besucht. Der Lehrausgang wurde von Frau Professor Tappeiner und Frau Professor Bonanno begleitet.

Im Unternehmen wurden wir von der Geschäftsführung in das Franchisesystem eingeführt. Das Unternehmen „Calzedonia“ ist genau wie ihre Schwesterfirma „Intimissimi“ an das Franchisesystem gebunden. Darunter versteht man ein Vertriebssystem mit selbständigen Unternehmern. Es gibt die Unterteilung zwischen Franchise-Geber (Zentrale) und Franchise-Nehmer. Die Franchise-Nehmer sind durch einen Vertrag oder ein Handbuch an festgelegte Leistungen verpflichtet. Ein wichtiges Merkmal ist das einheitliche optische Auftreten der Märkte. In einem Franchisesystem sind beispielsweise das Auftreten des Personals oder die Verteilung der Waren innerhalb des Geschäfts streng geregelt.

Ein großer Vorteil ist, dass hinter jedem selbständigen Unternehmen eine Zentrale steht. Nachteile sind vor allem die strenge und konsequente Ausführung von teilweise sehr strengen Regeln.

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Art von Unternehmensführung ein sehr anstrengendes und zeitaufwändiges Unterfangen ist, in dem man seine eigene Bedürfnisse oft hinter die des Franchise-Gebers stellen muss. Jedoch wenn diese Art von Unternehmensführung und die damit gewährleistetete Sicherheit einem gefällt, so ist dies eine sehr lukrative Möglichkeit.

Uns hat der Lehrausgang sehr gut gefallen, da wir einen guten Einblick in das Unternehmen bekommen haben.

Klasse 1B  

Weiterlesen: Unterirdisches Trient

Auf den Spuren einer römischen Stadt

Bei mediterranen Temperaturen begab sich die Klasse 1E am 28. Mai auf den Weg in die Hauptstadt unserer Nachbarprovinz. Belgeitet von Prof. Hafner und Prof. Tschöll erforschten wir die Überreste der antiken Stadt Trient, die seit beinahe 2000 Jahren unter der Oberfläche Trients verborgen liegen. In unterirdisch angelegten und dadurch angenehm kühlen Museumsgewölben konnten wir in drei Stationen die Reste eines östlichen Stadtteils samt römischer Straße, das südliche Stadttor „Porta Veronensis“ und eine römische Geschäftsstraße besichtigen. Die römische Geschichte Trients war zum Greifen nah.

Weiterlesen: Ausflug zum Museum Passeier

Am 15.05.15 besuchte die Klasse 3AP zusammen mit Prof. Tschöll das Museum Passeier in St. Leonhard. Bei strömendem Regen kehrten wir beim Sandwirt ein, der heute ein modernes und sehr lehrreiches Museum beherbergt, das nicht nur Andreas Hofer gewidmet ist, sondern auch dem Thema "Helden" im Allgemeinen. Der Museumsbesuch machte klar, dass es nicht einfach war oder ist ein Held zu sein.