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In den ersten beiden Maiwochen absolvieren unsere 4. Klassen ihr Betriebspraktikum. Einige Schülerinnen und Schüler haben sich dafür entschieden nach London zu fahren und dort für zwei Wochen zu arbeiten, anderen werden im Rahmen eines Schüleraustausches mit einer Gruppe aus Chiari die Betriebswelt rund um Brescia erkunden und eine dritte Gruppe hat sich dafür entschieden in einem heimischen Unternehmen Betriebsluft zu schnuppern.
Nachfolgend einige Erfahrungsberichte:

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Das Abenteuer in London ist schneller gestartet als erwartet, in der letzten Woche vor dem Start wurde uns noch schnell ein allgemeiner Plan der zwei Wochen und einige Informationen zur Gastfamilie gegeben und schon waren wir um Bus zum Flughafen.
Im Bus dann haben wir endlich mehrere Informationen bekommen, zum Beispiel, was unser Arbeitsplatz ist. Diese Information war aber für viele von uns sehr überraschend, denn obwohl sich viele von uns für Arbeitsplätze in einem Büro oder Ähnliches beworben haben, wurden diese Wünsche großteils ignoriert und wir wurden beliebigen Arbeiten zugewiesen. Auch ich musste somit erfahren, dass ich nicht wie geplant in einem Büro, sondern in einem Geschäft für Männermode arbeiten werde.

Aber ich wollte mir davon nicht die Laune verderben lassen und freute mich trotzdem auf London. Als wir dann nach ca. 7 Stunden in London bei unseren Gastfamilien ankamen, war ich erstmal überrascht. Das Haus unserer Gastfamilie war wirklich sehr klein. Aber durch die unglaubliche Gastfreundschaft unsrer Familie haben wir uns hier sehr schnell zuhause gefühlt.

Als wir am nächsten Tag dann, nach 90 Minuten Busfahrt, zum ersten Mal unseren Arbeitsplatz erreichten, war ich schon ein bisschen nervös. Mein erstes richtiges Bewerbungsgespräch, und dann auch noch auf Englisch. Aber als wir dann den Shop betraten, wurde mir schnell bewusst, dass die Aufregung nicht nötig war. Anstatt eines strengen Managers, begrüßte uns eine junge Dame, welche im Shop arbeitete. Sie teile uns mit, dass der Manager heute nicht hier sei und führte uns dann ein wenig durch den Betrieb, vom Bewerbungsgespräch keine Spur. Nachdem sie uns alles gezeigt hatte, konnten wir dann auch schon wieder nach Hause gehen.

Der erste richtige Arbeitstag, war wieder aufregender, das erste Mal mit Kunden in Kontakt kommen, das erste Mal den Manager treffen, so vieles, das schiefgehen könnte.
Als wir ankamen, wurden wir freundlich vom Manager begrüßt, wir mussten zwar wieder kein Bewerbungsgespräch führen, durften dafür aber eine kleine Lektüre über den Betrieb lesen und wie wir unsere Arbeit machen sollten.
Die eigentliche Arbeit war dann aber schön. War waren dafür zuständig Kunden zu betreuen, so viel wie möglich zu verkaufen und uns um den Shop zu kümmern. Bei allen Aufgaben konnten wir viel lernen, sei es die Kommunikation mit Kunden, Verkaufstaktiken oder ein ausgeklügeltes System den Shop sauber zu halten.

Am schönsten an der Arbeit war bis jetzt neben dem Kontakt mit den Kunden der Kontakt mit den Mitarbeitern. Wir haben ein Team aus ca. 8 Personen, die abwechselnd im Betrieb arbeiten, und wirklich alle sind sehr nett. Wenn einmal wenig zu tun ist, kann man sich gut mit ihnen unterhalten und auch viel Spaß haben.

Abschließend kann ich sagen, dass, obwohl vieles nicht so ist wie erwartet, die Arbeit hier in London wirklich sehr lehrreich und auch spaßig ist.

Anton Torggler, Klasse 4BP

 

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Nach der ersten Woche hier in London, habe ich mir einige Eindrücke gemacht und neue Dinge gelernt. Ich habe nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessert, sondern auch noch viele neue Menschen kennengelernt und manche aus unserer Gruppe aus 22 Schülern und Lehrern besser kennengelernt. Ich arbeite in einem Männermode-Geschäft, das sich Blue Inc. nennt, und konnte somit auch einmal in das Berufsleben eines Verkäufers schlüpfen und mir ein Bild davon machen. Der Betrieb wurde 1912 unter dem Namen Mr. Bryte gegründet und expandierte um 2000 enorm. Heute ist der Betrieb unter den Namen „Officers Club“ und „Blue Inc“ bekannt und hat in Großbritannien über 200 Filialen. Zur Arbeit bei Blue Inc: Meine Aufgabe besteht darin, Kunden zu bedienen und ihnen modische Beratung bereitzustellen. Meist werden meine Dienste mit dem Satz „No thanks, I’m just looking“ dankend abgelehnt. Doch natürlich gibt es auch Kunden, die solch einen Dienst gerne in Anspruch nehmen. Neben dem Bedienen der Kunden, fallen für mich natürlich auch Lagerarbeiten an, wie zum Beispiel die Sortierung und das Auffüllen des Lagers bei Lieferungen. Oder Gelegenheitsarbeiten, damit der Betrieb von außen aus ein gutes Bild macht. Somit repräsentiere ich auch den Betrieb, also muss die Kleiderordnung eingehalten werden.

Für die anstehende letzte Woche in dem Betrieb wird nichts Sonderliches erwartet. Doch der Manager hatte erwähnt, dass uns im Laufe der Woche eine große Lieferung erwarten sollte. Vermutlich werde ich diese letzte Woche mehr Lagerarbeiten leisten müssen wie die bisherige.

Ich freue mich auf die kommende Woche, auch wenn ich viel arbeiten werde, werde ich sicherlich und hoffentlich noch viel erleben.

Jonas Kuen, Klasse 4BP

 

Ich absolviere mein Praktikum beim Handels- und Dienstleistungsverband (hds) in Meran.
Dieser Betrieb befasst sich mit Lohnbuchhaltung und der normalen Buchhaltung von anderen Betrieben.
Im Meraner Betrieb sind ca. 10 Büros, 5 davon sind für die Lohnverrechnungen zuständig und die anderen 5 für die Buchhaltung.

Mir gefällt es bis jetzt recht gut im Betrieb. Meine bisherigen Aufgaben waren: Rechnungen sortieren, Dokumente drucken/kopieren/scannen, Rechnungen stempeln, Dokumente in Mappen einordnen.

Einmal bin ich auch mit einem der Mitarbeiter eine Stunde durch die Lauben gegangen, um dort alle Namen und Hausnummern der Betriebe/Geschäfte aufzuschreiben und diese danach in einer Excel-Tabelle einzutragen.

Philipp Schnitzer, Klasse 4BP

 

MaicoLukas

Vom zweiten bis zum zwölften Mai absolviere ich mein Betriebspraktikum bei der Maico GMBH.
Maico ist eine Tochterfirma der internationalen MACO-Gruppe und vertreibt technische Komponenten für Fenster und Türen in den Märkten Italien, Spanien, Portugal, Griechenland und Südamerika. Maico wurde 1981 in St. Leonhard in Passeier gegründet.

Am ersten Tag bekam ich eine Einführung in den Betrieb, so ähnlich, wie ich sie schon aus meiner Betriebserkundung mit der Schule kannte. Meine Betreuer Kurt Haller und Christian Schönweger, welcher mich die meiste Zeit betreut, sind sehr nett und hilfsbereit. Ich arbeite an einem Projekt namens Maico-win und musste in der ersten Woche hauptsächlich an diesem Programm mithilfe der Programmiersprache C# arbeiten. Das Programm, an dem ich schreibe, wurde zuvor von einem Praktikanten des letzten Jahres begonnen. Ich habe definitiv neue Kenntnisse in C# erworben, da ich diese Sprache zuvor noch nie verwendet habe. Ich denke nächste Woche werde ich auf jeden Fall an dem Projekt weitermachen.

Ich bezweifle, dass ich im Sommer hier ein Praktikum machen werde, da ich die Aufgaben alleine nicht bewältigen kann und sie eine große Herausforderung darstellen. Jedoch sammle ich gute Erfahrungen und es macht mir auch Spaß.

Lukas Pichler, Klasse 4BP

 

Ich absolviere mein Praktikum in der Gemeinde Lana im Wahl- und Meldeamt. Das Gemeindehaus befindet sich in der Maria-Hilf-Straße in Lana.

Da ich mein Praktikum vorwiegend im Melde- und Wahlamt absolviere, beschäftige ich mich auch vorwiegend mit Aufgaben, welche diese Ämter betreffen. Beispielsweise dem Bedrucken von Wahlausweisen, dem Verfassen von Briefen und Mahnungen, Vorbereiten der Identitätskarten, dem Aktivieren von Bürgerkarten/Gesundheitskarten und den allgemeinen Arbeiten in der vorgefertigten Software, in welcher Bürgerakten usw. eingetragen und verwaltet werden.

Mir hat vor allem das Bedrucken und Sortieren der Identitätskarten sowie das Verfassen und Vorbereiten der Mahnungen und Briefe, welche dann ans Postamt oder an den Gemeindeboten übergeben und zugestellt werden, Spaß gemacht.

Fabian Cassan, Klasse 4BP

  

Etienne

Ich absolviere mein Praktikum bei einem Wirtschaftsberater in Chiari in der Nähe von Breschia. Ich arbeite von 8:30-12:30 Uhr und von 14:30-17:30 Uhr und konnte schon sehr viele Erfahrungen sammeln, da mir verantwortungsvolle Arbeiten übertragen werden. Meine Tätigkeiten waren bis jetzt:

  • Steuerklärungen erstellen (730 und 740),
  • Kundenmappen erstellen,
  • Rechnungen verbuchen und archivieren.

Ich finde den Praktikumsplatz super, da ich die Theorie in der Praxis umsetzen kann. Was ich sehr hilfreich gefunden habe, ist, dass ich jetzt genau weiß, wie man die Steuererklärung erstellt.

Etienne Bortolotti, Klasse 4BP

 

Ich mache das Praktikum bei der Hoppe AG in Lana. Die Hoppe in Lana kümmert sich um die Verwaltung des Betriebes. Des Weiteren gibt es Produktionsstädten in Laas, Schluderns und auch im Ausland in Deutschland, Tschechien, Amerika und in der Schweiz, wo der Hauptsitz steht.

Ich arbeite in der IT Abteilung mit 4 weiteren Mitarbeitern, die mich betreuen, mir Neues beibringen und bei Fragen helfen. Ich habe bereits viel über den Betrieb erfahren und Neues erlernt. Die Betreuer haben mir gezeigt, wie man mit verschiedenen Programmen arbeitet und zurechtkommt wie z.B. Data Protector, Matrix 42 Empirum, Sharepoint und mit Windows Power Shell, mit dem ich hauptsächlich gearbeitet habe. Ich habe auch bereits einige Arbeitsaufträge erledigt wie z.B. ein Dokument übersetzt und ein .bat file erweitern und vervollständigen. Für die nächste Woche haben mir die Betreuer bereits mitgeteilt, dass weitere interessante Arbeitsaufträge auf mich warten.

Ich bin bis jetzt sehr zufrieden mit meinem Praktikum und freue mich auf die nächste Woche.

Jakob Geiser, Klasse 4BP

 

AlbersBenedikt

Mein Praktikumsplatz befindet sich in der Firma Alber in der Industriezone von Lana. Dieses Unternehmen ist eine GmbH, welche 1962 als Familienbetrieb von der Familie Alber gegründet wurde. Der Betrieb produziert und verkauft 150 verschiedene Produkte, Strümpfe, Socken und Unterwäsche, in mehr als 1000 Varianten. Wert gelegt wird auf Qualität. Der Umsatz belief sich im letzten Jahr auf 20 Mio. Stück. Verkauft werden die Produkte in 20 Ländern und dort in 5000 Geschäften. In Lana werden die Produkte verpackt und die Verwaltung sowie der Vertrieb befinden sich ebenfalls hier. Produziert werden die Produkte in der Provinz Mantova.

Mein Aufgabenbereich beim Praktikum ist Eingangsrechnungen zu verbuchen, Rechnungen und Mahnungen zu kontrollieren, z.B. ob die fortlaufenden Nummern stimmen und ob die MwSt und der Betrag der Rechnungen richtig berechnet wurden. Ich musste ebenso Briefe falten und in Briefumschläge geben.

Verschiedene Mitarbeiter zeigten mir auch ihre Aufgabenbereiche und erzählten mir etwas zu den Abläufen im Betrieb. Ich habe erfahren, dass einige Kunden ihre Rechnungen nicht oder nur teilweise bezahlen und dann gesperrt werden, bis sie den ausständigen Betrag bezahlen. Weiters habe ich erfahren, dass sie verschiedene Auslieferer haben, im näheren Bereich liefert ein Mitarbeiter des Betriebes aus und bei weiteren Strecken übernimmt die Auslieferung die Firma Bartolini.

In dieser Woche habe ich bereits einen guten Einblick in die Arbeitsabläufe des Betriebes erhalten.

Benedikt Kofler, Klasse 4BP

 

Die Limitis ist ein Betrieb der sich auf Dienstleistungen im IT Sektor spezialisiert hat, ins besondere im Bereich Netzwerke. Unter anderem bietet die Limitis Domains an und Unterstüzung bei der Einrichtung von Netzwerken. Der Betrieb koordiniert das meiste vom Sitz aus, allerdings hat er einen Mitarbeiter, der für Hausbesuche zuständig ist. Die Kunden von der Limitis sind hauptsächlich Betriebe vor allem in der Branche vom Gastgewerbe.

Während meines Aufenthalts als Praktikant in der Limitis habe ich hauptsächlich im Bereich Marketing geholfen, da mein Betreuer für den Bereich zuständig war, allerdings hat man viel von den anderen Tätigkeitsbereichen mitbekommen unter anderem von den Mitarbeitern die für den informatischen Bereich zuständig waren, habe ich viel mitbekommen. Während der vergangenen Woche habe ich hauptsächlich italienische Texte übersetzt und korrigiert, aber ich konnte auch anfangen eine schon designte Webseitenumgestaltung zu programmieren. Außerdem konnte ich bei einem Hausbesuch an unserer Schule teilnehmen und habe dort, mit einer vom Unternehmer entwickelten App, Messungen vom Internetempfang in der Schule unternommen.

In den vergangenen Tagen konnte ich einen guten Einblick vom Unternehmen gewinnen und mich mit den Mitarbeitern der Limitis anfreunden.

Ich hoffe, nächste Woche mehr ins Unternehmen eingebunden zu werden und vielleicht einen besseren Einblick in die anderen Bereiche der Limitis zu gewinnen.

Alex Qualiato, Klasse 4BP