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Wir, zwei Schüler und vier Schülerinnen der vierten Klassen, haben uns in der Woche vom 18. bis 24. März im Rahmen des Erasmus-Projektes gemeinsam mit Frau Professor Tribus auf den Weg nach Litauen gemacht. Nach der Ankunft am Sonntag hat das Programm am Montag mit einem Treffen mit den anderen Teilnehmern aus Litauen, Schweden, Dänemark, Norwegen und Österreich begonnen. Zuerst gab es eine Präsentation der einzelnen Gruppen und anschließend einen Crashkurs in Litauisch. Am Nachmittag besuchten wir die Swedbank und die technologische Universität Kaunas. Am Abend stand schließlich das Vergnügen im Vordergrund, es stand eine Bowlingpartie auf dem Programm.

Am Mittwoch haben wir einen Ausflug nach Vilnius gemacht, wo wir an der Privatuniversität ISM einem Vortrag zum Thema „Zukunftsfähige Unternehmensführung“ zuhörten. Der Aufenthalt in Vilnius wurde noch durch eine Stadtführung abgerundet. Nach der Rückkehr nach Kaunas am Abend stand ein weiteres Highlight an, der Besuch eines Basketballspiels zwischen BC Zaigiris und AX Milano an. Am Mittwoch wurde zuerst die anstehende Messe feierlich eröffnet und anschließend gab es Gruppenaktivitäten, wo wir Marketingpläne für verschiedene Museen ausarbeiten durften. Nach der Prämierung des Projekts gab es eine Vorlesung zum Thema „Negotiation“. Der Tag wurde mit einem Abend mit traditioneller Volksmusik und traditionellen Tänzen abgeschlossen. Die Messe, wo verschiedene Geschäftsideen vorgestellt werden konnten, fand am Donnerstag in einem Einkaufszentrum statt. Hier mussten auch wir unsere Geschäftsidee in einem Pitch vorstellen. Das Dinner, welches diesen anstrengenden, aber auch interessanten Abend abschloss, gab uns einen ersten Eindruck eines richtigen Messedinners. Während des Abendessens wurden die besten Ideen ausgezeichnet, unsere ging leider leer aus. Der Freitag stand schließlich im Zeichen des Kennenlernens von Kaunas. Kaunas ist die zweitgrößte Stadt Litauens, 2022 wird sie europäische Kulturhauptstadt. Kaunas weist neben dem historischen Stadtkern aus der Jahrhundertwende auch einzelne moderne Bauten auf, die Wohnsiedlungen außerhalb zeigen die typische Blockbauweise aus der Zeit des Kommunismus und wirken oft noch sehr trist. Kaunas bietet v.a. für junge Leute viele Lokale sowie Freizeit- und Studienangebote. Am Abend gingen wir noch gemeinsam mit anderen Schülern eislaufen. Am Samstag kehrten wir dann über Bergamo nach Hause zurück.

Eleonora Gruber und Alona Istrefi, Klasse 4CP