Betriebserkundungen

Betriebserkundungen genießen an der wfo in jeder Schulstufe hohen Stellenwert. Sie dienen insbesondere dazu, die im Fach Betriebswirtschaftslehre erworbenen Kenntnisse zu vertiefen. Der Kontakt zu den Wirtschaftstreibenden ist uns sehr wichtig und hilft unseren Schülerinnen und Schülern bei ihrer späteren Berufswahl.

 

Weiterlesen: Betriebserkundung der Zipperle AG

Am 11.05.17 besuchte die Klasse 3AP das Unternehmen Zipperle AG in Untermais. Uns wurde gezeigt, wie das Unternehmen aufgebaut ist und wie die Produktion erfolgt. Am Anfang der Führung durften wir die verschiedenen frischen Säfte probieren. Anschließend führte uns der Produktionsleiter Herr Rainer durch den Betrieb. Er erklärte uns an mehreren Beispielen, dass das Unternehmen sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit legt, deshalb wird aus Abfällen Energie erzeugt, die dann wieder in den Produktionskreislauf eingespeist wird, auch werden alle Abwässer vorgeklärt. Zipperle verfügt deshalb auch über ein Öko–Audit und verschiedene Zertifizierungen. Die Arbeitssicherheit ist dem Betrieb außerdem sehr wichtig und steht deshalb an erster Stelle, noch vor Umwelt und Qualitätssicherung. Es war für uns alle eine sehr interessante Erfahrung.

Ruben Gamper, Klasse 3AP

Wer bequem und luxuriös in der 1. Klasse der Lufthansa zu einem Geschäftsmeeting oder in den Urlaub fliegt, kommt in den Genuss des Bio Heukäse der Sennerei Algund. Die Kuh hat vier Mägen. Im Passeiertal gibt es mehr Ziegen als Einwohner. Dies und vieles andere mehr konnte neulich die Klasse 1a bei der fächerübergreifenden Betriebsbesichtigung in der Sennerei Algund erfahren. Neben betriebswirtschaftlichen Details zur mehr als 100jährigen Geschichte dieser kleinen Sennereigenossenschaft, lernten wir wie das Verdauungssystem einer Kuh funktioniert, wie die Milch verarbeitet wird und so ganz nebenbei stellten wir auch noch einen Kräuter-Frischkäse her.

Weiterlesen: Von Kühen und Ziegen...eine Betriebsbesichtigung der besonderen Art

Weiterlesen: Besichtigung des Fernheizwerkes in Untermais

Wir, die Klasse 1A, haben uns am 3. Mai 2016 das Fernheizwerk Untermais der Alperia angesehen. Wir wurden von einer freundlichen Führung durch den Betrieb begleitet. Zuerst erzählte uns der Mitarbeiter Andreas Kapfinger ein paar allgemeine Fakten über die Entstehung der Alperia und machte eine grobe Einführung, wobei er uns ein Modell der Anlage vorstellte und dessen Funktionen genau schilderte. Wir teilten unsere Klasse in zwei Gruppen und machten uns auf den Weg zur Besichtigung des gesamten Betriebes. Zuerst besichtigten wir die Turbine, die eine Stärke von 8500 PS hat und je nach Modell ca. 1,6 Mio US Dollar kostet. Sie führt 15000 Umdrehungen/Min durch. Die gesamte Steuerung der Anlage wird lokal oder remote durchgeführt. Es werden 13 Tonnen Dampf/h produziert, der in den Dampfkollektor übergeht und dann an das Unternehmen Zipperle weiter gegeben wird oder intern genutzt wird. Das warme Wasser wird über einen Ring an verschiedene Kunden geliefert und das kalte Wasser (Kondensat) geht zurück in den Speisewassertank und wird vom Betrieb in Demi-Wasser umgewandelt. Dies ist ein besonderes Wasser ohne Mineralien und Kalk. Die gesamten Kunden werden aufgezeichnet und deren Verbrauch grafisch dargestellt. Daraus ergibt sich eine Brennkurve. Das Netz liefert rund 4400 Wohnungen (Ring: 35 km) mit warmen Wasser. Es ist in den 10 Jahren noch nie zu einem gesamten Ausfall gekommen. Der Kunde bezahlt praktisch die Installation, einen Fixpreis und den effektiven Verbrauch. Dabei sind Reparaturen inbegriffen und werden gleich durchgeführt. Zum Schluss verabschiedeten wir uns und fuhren mit dem Bus zurück zur Schule.

Sandra Staudacher, Tamara Trpkovski, Klasse 1A