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Wir, die Klasse 1A, haben uns am 3. Mai 2016 das Fernheizwerk Untermais der Alperia angesehen. Wir wurden von einer freundlichen Führung durch den Betrieb begleitet. Zuerst erzählte uns der Mitarbeiter Andreas Kapfinger ein paar allgemeine Fakten über die Entstehung der Alperia und machte eine grobe Einführung, wobei er uns ein Modell der Anlage vorstellte und dessen Funktionen genau schilderte. Wir teilten unsere Klasse in zwei Gruppen und machten uns auf den Weg zur Besichtigung des gesamten Betriebes. Zuerst besichtigten wir die Turbine, die eine Stärke von 8500 PS hat und je nach Modell ca. 1,6 Mio US Dollar kostet. Sie führt 15000 Umdrehungen/Min durch. Die gesamte Steuerung der Anlage wird lokal oder remote durchgeführt. Es werden 13 Tonnen Dampf/h produziert, der in den Dampfkollektor übergeht und dann an das Unternehmen Zipperle weiter gegeben wird oder intern genutzt wird. Das warme Wasser wird über einen Ring an verschiedene Kunden geliefert und das kalte Wasser (Kondensat) geht zurück in den Speisewassertank und wird vom Betrieb in Demi-Wasser umgewandelt. Dies ist ein besonderes Wasser ohne Mineralien und Kalk. Die gesamten Kunden werden aufgezeichnet und deren Verbrauch grafisch dargestellt. Daraus ergibt sich eine Brennkurve. Das Netz liefert rund 4400 Wohnungen (Ring: 35 km) mit warmen Wasser. Es ist in den 10 Jahren noch nie zu einem gesamten Ausfall gekommen. Der Kunde bezahlt praktisch die Installation, einen Fixpreis und den effektiven Verbrauch. Dabei sind Reparaturen inbegriffen und werden gleich durchgeführt. Zum Schluss verabschiedeten wir uns und fuhren mit dem Bus zurück zur Schule.

Sandra Staudacher, Tamara Trpkovski, Klasse 1A