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Am 20.02.2018 fuhren wir, die Klasse 1C, auf den Ritten zur Besichtigung des Südtiroler Unternehmens Loacker. Es ging schon sehr früh los. Vom Bahnhof Meran fuhren wir mit dem Zug nach Bozen, von da stiegen wir auf den Bus um, der uns bis zur Bushaltestelle direkt neben die Fabrik beförderte.

Die Strecke war sehr kurvenreich und ich wunderte mich, wie Sattelschlepper diese sehr ungeeignete Straße für eine Zufahrt eines solch großen Unternehmens bewältigen können. Wir kamen am Betrieb an und hielten uns vorerst im Warteraum auf. Es kam eine jüngere Dame, die uns zunächst einen eher theoretischen Einblick in das Unternehmen gab.
Dann war es so weit. Endlich durften wir die Produktionshallen besichtigen. Doch zuerst mussten wir uns entsprechend kleiden, damit keine Keime oder einfach nur Schmutz in die Hallen gelangen. Eine Art Laborkittel aus netzartigem Material sowie Überzüge für die Schuhe und eine Kopfbedeckung aus demselben Material mussten angezogen werden. Mit einem ständigen Keksgeruch in der Nase hoffte ich natürlich auch auf eine kleine Kostprobe der produzierten Lebensmittel. Gründlich die Hände gewaschen, und dann ging es endlich los. Eine ältere Dame machte die Führung, sie erzählte uns, sie mache nur noch Führungen und würde nicht mehr in der Fabrik arbeiten. Während der Führung habe ich nicht unbedingt viel davon gehört, was sie uns erzählte, da die Maschinen sehr laut waren. Aber das war auch nicht nötig, neben uns schossen Unmengen an Waffeln verschiedenster Art vorbei, auf unheimlich komplizierten Maschinen. Ich stand einfach da und staunte, versuchte die automatisierten Prozesse zu verstehen und sie den einzelnen Produktionsschritten zuzuordnen. Und ja, wir durften auch probieren, von der Waffel bis zur Tortina wurde alles verkostet. Wir gingen durch ein kompliziertes zusammenhängendes System aus mehreren riesigen Hallen. Mehrere Produktionshallen und eine Verpackungs- und Auslieferungshalle, dazwischen immer wieder Trenntüren und Nebenräume. Ich habe die Waffeln und weiteres nicht immer gleich gegessen, sondern auch eingesteckt, schlechte Idee, sie schmolzen… Es war trotz dieses Ungeschicks ein toller, interessanter und auf jeden Fall sehr lehrhafter Tag. Nach dem Ablegen des Schutzgewandes bedankten wir uns herzlich und fuhren mit dem Linienbus zurück nach Bozen.

Diego Gamper der Klasse 1C