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Am 23.01.2018 hatten die Schülerinnen und Schüler unserer 5. Klassen zwei Geschichte-Stunden der besonderen Art: Vier Zeitzeugen berichteten von ihren Erfahrungen während des Zweiten Weltkrieges. Frau Zanellato wurde mit sieben Jahren als Halbjüdin zusammen mit ihren Verwandten denunziert und von dem mutigen Rittner SOD-Mann Hans Pattis vor dem sicheren Transport nach Auschwitz gerettet. Herr Steinhaus, Ex-Präsident der jüdischen Gemeinde von Meran, erzählte von den zunehmenden Einschränkungen aufgrund der Rassengesetze, die er als Schulkind erfahren hatte, und ebenso, wie seine Familie und er durch die Hilfe eines einzelnen Maresciallos und dann durch die einer Bauernfamilie der sicheren Vernichtung entkommen waren.

Ex-Senator und ehemaliger Partisan Herr Bertoldi sprach von der Wichtigkeit der Erinnerung und dass das Wissen um diese schreckliche Zeit unbedingt den nächsten Generationen vermittelt werden muss, um gegen Rassismus und Intolleranz gewappnet zu sein. Vom polizeilichen Durchgangslager Bozen sprachen er und v.a. Herr Loner, der Ankläger der Gemeinde Bozen im Prozess gegen den Lageraufseher und Kriegsverbrecher Mischa Seifert war. Beide erzählten sehr anschaulich von den Gräueln, die auch im Bozner Lager an der Tagesordnung waren. Ergänzt wurden die Vorträge durch Bilder und Videos, zudem konnten die Schüler und Schülerinnen jedem der Zeitzeugen Fragen stellen, was rege genutzt wurde. Insgesamt waren dies zwei sehr spannende und berührende Stunden, die Geschichte uns so nahe brachten, wie vielleicht kaum zuvor.

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