b_400_0_16777215_00_images_bilderartikel_2017_18_Hackathon.jpg

Markus Gufler, ein Unternehmer aus Marling, fragte mich im Frühjahr, ob ich Interesse hätte, im Sommer bei einem Hackathon mitzumachen. Ich wusste noch nicht, was das ist, und fand heraus, dass es sich hierbei um einen Wettbewerb für junge Leute mit kreativen Ideen handelt.

Zusammen mit Simon Stieger, der heuer maturierte, trafen Markus und ich uns Anfang Mai in Meran. Markus stellte das Projekt vor, das er mit uns geplant hatte. Er hatte die Idee, die Vorhersagen von verschiedenen Wetterseiten zu untersuchen und diese dann mit den tatsächlich gemessenen Wetterdaten zu vergleichen und zu bewerten. Es geht also darum, die beste Wetterseite für einen Ort im Alpenraum zu finden. Markus und Simon sollten die technische Arbeit leisten und ich sie wetterfachmännisch beraten.

Am Samstag, 5. August 2017, war es dann so weit. Um 10:30 Uhr trafen sich alle Teilnehmer des Mini-Hackathons im Lido von Schenna. An dieser Veranstaltung nahmen 20 junge Leute teil. Ich war der Jüngste. Die Organisatoren stellten das Programm in englischer Sprache vor. Um genau 13 Uhr wurde der Countdown gestartet. Ab jetzt hatten die Teams 24 Stunden Zeit, um ihre Ideen umzusetzen. Es gab fünf verschiedene Teams. Den ganzen Nachmittag lang saßen wir vor unseren Laptops. Die halbe Nacht erstellten wir die Programme, die die Wetterseiten vergleichen und dann auswerten. Leider konnte ich meinem Teamkollegen beim Programmieren nicht helfen, da mir noch die entsprechenden Kenntnisse fehlen. Aber wer weiß, vielleicht besuche ich in einem Jahr die Fachrichtung für Programmieren und so kann auch ich auf diesem Gebiet mitarbeiten.

Eigentlich hatten wir vor, die Nacht auf der Dachterrasse in einem Zelt zu verbingen, aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung.
Am nächsten Tag aßen wir um 7 Uhr Frühstück. Wir hatten nur mehr bis zu Mittag Zeit und so wurde fast durchgearbeitet. Nach dem Mittagessen war die Zeit um. Wir stellten unser Projekt der Jury und den anderen Hackathonteilnehmern vor. Natürlich wieder in englischer Sprache. Wie zu erwarten konnten wir leider optisch nicht so viel präsentieren, weil unser Schwerpunkt an diesem Wochenende noch bei der Datensammlung lag. Nach den Präsentationen aller Teams zogen sich die Jurymitglieder zurück, um den Gewinner zu ermitteln. In der Zwischenzeit hatten wir genug Zeit, um uns mit den anderen auszutauschen. Um kurz nach 14 Uhr wurde der Gewinner bekanntgegeben. Leider waren nicht wir es. In der nächsten Zeit sammeln wir noch viele Daten. Der nächste Hackathon findet im November in Bozen statt und wir sind sicher wieder dabei.

Florian Schmalzl aus der Klasse 2A